Konventionelles Röntgen

Beim konventionellen Röntgen geht es um die Herstellung von Röntgenbildern. Dazu wird eine Strahlungsquelle in einer sogenannten Röntgenröhre eingesetzt. Für einen ganz kurzen Zeitraum wird der Patient durch Strahlen aus der Röntgenröhre kontrolliert durchstrahlt. Je nach Zusammensetzung des Körpergewebes werden die Strahlen dabei verschieden stark abgeschwächt. Die durch den Körper hindurchtretenden Röntgenstrahlen werden bei den heutigen modernsten Verfahren, welche in unserem Institut angewendet werden, auf einem digitalen Detektor aufgefangen und durch digitale Auswertung zu einem Bild transformiert.

Die Filmentwicklung im klassischen Sinn entfällt also. Zudem kann mit den modernen Systemen auch eine Reduktion der zur Aufnahme nötigen Strahlenmengen erreicht werden. Die digital gewonnenen Bilder werden am Computer durch den Radiologen beurteilt und in unserem Archiv elektronisch gespeichert. Auf Wunsch können die Aufnahmen auf einer CD gespeichert und dem Patienten nach der Untersuchung mitgegeben werden. Röntgenbilder werden nur noch selten ausgedruckt.

Röntgenaufnahmen sind fester Bestandteil der Diagnostik in jedem Röntgeninstitut. Sie werden vor allem zur Diagnostik im Rahmen von Herz- und Lungenkrankheiten sowie bei der Untersuchung des Skeletts eingesetzt. Es können jedoch auch Aufnahmen im Rahmen der Diagnostik von Brustdrüsenerkrankungen (Mammographie) und Steinleiden angefertigt werden, nebst weiteren zahlreichen Anwendungen. Zusammen mit der oralen oder intravenösen Verabreichung von Kontrastmittel bieten sich zudem weitere Möglichkeiten, zum Beispiel zur Untersuchung der Speiseröhre oder zur Beurteilung des Abflusses der Nieren. Diese Untersuchung findet bei uns am Standort 1 in der Theaterstrasse 7 statt.
 
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Zeitaufwand:

  • 10 bis 20 Minuten

Vorbereitungen:

  • keine

Indikationen:

  • Untersuchung aller Körperregionen
  • Skelett-Untersuchungen (Gelenke, Knochen)
  • Lungendarstellung
  • Nierensteine

Gerät:

  • Philips Digital Diagnost (digitaler Arbeitsplatz)